Update aus New Jersey: Am Mittwoch hatte einer der internationalen Studenten Geburtstag, weshalb eine kleine Party in unserem Apartment stattfand. Am Donnerstag wollten wir eigentlich in die nahgelgene Willabrook-Mall fahren. Da die Klimaanlagen in den Apartments (ebenso wie in allen Gebäuden, in denen wir bis jetzt waren) so stark wie nur möglich kühlen, ist es schwer abzuschätzen, wie warm bzw. kalt es draußen tatsächlich ist. Wir machen uns also fertig für einen kleinen Shoppingtrip und begeben uns auf den Weg zum Bus, wobei wir von ca.
30 Grad Außentemperatur überrascht werden. Während wir bei der Bushaltestelle auf den Bus warten und
vor uns hin schwitzen, ändern wir kurzerhand unsere Pläne. Zurück ins Apartment, rein in den Bikini und ab an den Pool... So lässt sich das Campusleben gut aushalten.
Den Nachmittag und Abend haben wir für drei Touren mit einem zweistöckigen Bus genützt: Manhattan, Brooklyn und eine Nachttour. So haben wir bei strahlendem Sonnenschein mal "von oben" einen Überblick über Soho, Little Italy, Chinatown und die vielen anderen Stadtteile bekommen und waren wieder völlig begeistert! Jedes Viertel hat seinen besonderen Charme: Am Times Square herrscht geschäftiges Treiben, an der Fith Avenue sieht man einen Designershop nach dem anderen, Chinatown bietet Mc Donald´s auf Chinesisch und viele Shops, in denen man billig einkaufen kann (besonders rund um die Canal Street), in Little Italy schwebt einem der Geruch von leckerem Essen entgegen und Brooklyn ist nicht nur eine schöne Wohngegend, sondern bietet auch einen unglaublich tollen Blick auf die Manhattan-Skyline.
uns wahnsinnig begeistert, da
die Stadt am Abend eine ganz andere Atmosphäre ausstrahlt als tagsüber. Weitere Bilder unserer Bustour gibts wieder in unserer Bildergalarie.
Da unsere Tickets für den Bus zwei Tage lang gültig waren, wollten wir auch am Samstag wieder in die City fahren, um die Uptown-Tour zu machen. Leider hat sich aber am Freitag Abend das Wetter schlagartig geändert und wir haben Hurricane-Ausläufer in Form von sintflutartigem Regen und Windstößen zu spüren bekommen. Erstzprogramm: Shoppingmall. Nun hat auch Steffi ein US-Handy und wir wissen mehr über einige Shops, die es bei uns nicht gibt (zB Abercrombie & Fitch). Überhaupt sind wir im Paradies für alle Shoppaholics, was wir auf jeden Fall noch schön nützen werden! ;)
Da das Wetter wirklich Marke "Weltuntergang" war, ließen wir den Abend gemeinsam mit den anderen internationalen Studenten gemütlich ausklingen. Highlight: zweiter Feueralarm dieser Woche, diesmal allerdings ohne Hektik, da wir wussten, woher er kam: Von einem unserer Stockwerkskollegen, der für uns alle gekocht hatte und dabei etwas zu viel Rauch verursacht hat.
Insgesamt muss man sagen, dass die Leute hier supernett sind. Die internationalen Studenten sowieso, aber auch die Amerikaner, mit denen wir zu tun haben. Natürlich gibts immer wieder lustige Erlebnisse, öfters mit amerikanischen Mädchen, die in einer etwas anderen (vielleicht "pinkeren") Realität aufwachsen als wir. Das Alkoholverbot unter 21 wird hier sehr strikt eingehalten (im Supermarkt wird nach 22 Uhr kein Alkohol mehr verkauft und wenn der Verkäufer selbst noch minderjährig ist, dann muss er einen anderen Verkäufer herholen, der Geld für den Alkohol kassieren darf). Unser Wohnheim ist das einzige, in dem beschränkt Alkohol konsumiert werden darf, weil hier alle über 21 sind, in allen anderen Wohnheimen ist es generell verboten. Das ist vielleicht ein Grund dafür, dass die Jugendlichen hier - vor allem die Mädchen - etwas kindlicher sind, da sie ihre Jugend erst mit 21 wirklich beginnen lassen.
Von unserer Mitbewohnerin Shasta haben wir erfahren, dass sich die Geografiekenntnisse der meisten Amerikaner stark in Grenzen halten und dass sehr viele nicht einmal einen Pass besitzen. Kein Wunder also, dass das Wort "Austria" bei manchen einen verwunderten, vielleicht auch hilflosen, Gesichtsausdruck auslöst. Wir haben aber schon viel für Österreichs Ruf getan: Wir haben eine DIN A4-große Österreich-Flagge (selbt fabriziert) auf dem Willkommens-Schild in der Eingangshalle aufgehängt (dort hängen die Flaggen aller Nationen, aus denen die Heimbewohner kommen. Österreich wurde leider vergessen, ist jetzt aber doppelt so groß vertreten wie die anderen Nationen). Weiters weiß mittlerweile jede(r) unserer Stockwerkskollegen(-innen): "No kangaroos in Austria"!
So far, viele liebe Grüße von Kathi & Steffi
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen