Am Donnerstag gings mit 3 anderen internationalen und 3 amerikansichen Studenten sehr zeitig zum Flughafen. Da wir -zum Reiseziel passend- von einer Limo abgeholt wurden, war das Aufstehen gar nicht so schlimm! Nach fünf Stunden Flug kamen wir um 10am in Las Vegas an, wo uns bereits die ersten Spielmaschinen erwarteten. Nach dem Einchecken in unser "Strip-Hotel" (was bedeutet, dass es am "Strip" - DER Straße in Vegas, liegt) "Excalibur" stärkten wir uns gleich am "All you can eat"-Buffet. Das Hotel war von außen ein Highlight (es ist eines der großen Hotels in Vegas), wie in jedem Gebäude der Stadt gab es ein Riesencasino im Erdgeschoß, das man durchwandern musste, um zur Rezeption zu gelangen. Das Zimmer, das wir uns mit den beiden anderen Mädels teilten, war nicht so modern, wie es das Hotel vermuten ließ, aber für die paar Stunden, die wir es brauchten, auf jeden Fall okay!
Auch die ersten Gambling-Versuche wurden unternommen (von mir allerdings nur gestellt *g*):
Am Nachmittag haben wir gleich den ersten Ausflug in die Stadt unternommen und sind den
Strip entlang spaziert. Entlang des Strips sind alle großen Hotels zu finden, was schon sehr beeindruckend ist. Auch der Eiffelturm ist uns untergekommen, was wir genützt haben, um uns die Stadt von oben anzusehen!
Glücklicherweise konnten wir auch die berühmte Fountain-Show, die halbstündlich vorm "Bellagio" stattfindet, sehen!
Am Nachmittag haben wir gleich den ersten Ausflug in die Stadt unternommen und sind den Glücklicherweise konnten wir auch die berühmte Fountain-Show, die halbstündlich vorm "Bellagio" stattfindet, sehen!
Der Abend wurde natürlich gleich als Partynacht genutzt und so tanzten Amy (übrigends die Organisatorin und das Geburtstagskind unserer Reisetruppe) und ich bis 5am im Club "Tao" im Hotel "Venetian" durch.
Wie schon gesagt gibt es in so ziemlich jedem Gebäude in Vegas ein Riesencasino, das rund um die Uhr geöffnet ist. Das heißt, tagsüber tummeln sich dort verschiedenste Leute in verschiedensten Outfits. Abends jedoch wird die Partygarderobe aus dem Kleiderschrank geholt und die Leute brezeln sich fürs Ausgehen richtig auf. Die Türsteher schauen auch sehr genau und in Turnschuhen und Freizeitbekleidung kommt man in die Clubs nicht rein. Fortgehen ist natürlich eine teure Angelegeneit (Corona beispielsweise 8 Dollar). Wenn man im Casino spielt, bekommt man alle Getränke gratis. Meine Taktik also: mit einem 1-Dollar-Schein möglichst so lange am Automaten spielen, bis die Kellnerin mit dem Getränk zurückkommt.
Auch am Freitag nutzten wir wieder das Buffet im Hotel - diesmal "2 for 1". Wir waren jedoch nicht die einzigen, die dieses Angebot in Anspruch nehmen wollten und deshalb warteten wir in der Schlange rund 10 Minuten. Die Befürchtung, keinen Platz im Speisesaal mehr zu bekommen, erwies sich als völlig unbegründet, da dieser unheimlich riesig war und auch das Essensangebot mehr als ausreichend war!
Auch am Freitag nutzten wir wieder das Buffet im Hotel - diesmal "2 for 1". Wir waren jedoch nicht die einzigen, die dieses Angebot in Anspruch nehmen wollten und deshalb warteten wir in der Schlange rund 10 Minuten. Die Befürchtung, keinen Platz im Speisesaal mehr zu bekommen, erwies sich als völlig unbegründet, da dieser unheimlich riesig war und auch das Essensangebot mehr als ausreichend war!
Der Grand Canyon ist eine über 400 km lange Schlucht, die vom Colorado River geformt wurde, und liegt im Bundesstaat Arizona. 
Amy und ich wurden um halb 2 nachmittags vor unserem Hotel abgeholt und standen nach ca 30 Minuten Fahrzeit an einem kleinen Flugplatz in Boulder. Dort trafen wir unseren Piloten Bill und zwei Kanadierinnen, sowie einen Deutschen, die ebenfalls in unserem Hubschrauber mitreisten. Wir hatten Glück und ergatterten die beiden Plätze in der ersten Reihe, direkt neben Bill.
Der Flug zum Canyon dauerte etwa 40 Minuten und war superinteressant, da die Landschaft dort einmalig ist!
An dieser Stelle zu stehen war schon etwas ganz Besonderes! Es war nichts zu hören und die Sonne hatte die Felsen in ein wunderschönes rot-oranges Licht getränkt!
Nach dem Lunch und unzähligen Fotos gings wieder in den Helikopter und über eine etwas andere Route zurück zum Flughafen. Da dieser Ausflug ja eine Sunset-Tour war, bot sich uns beim Rückflug dieser unbeschreiblicher Blick:
Am Samstag Abend war wieder Ausgehen angesagt, diesmal in die "Coyote Ugly" Bar und danach in den Club "Palm", wo wir für 30 Dollar Eintritt gute Musik und einfallsreiche Showeffekte geboten bekamen.
Und dann war auch schon der Sonntag da. Diesmal mussten wir wegen dem Auschecken schon etwas früher aufstehen, was aber auch nicht geschadet hat, denn bis zu unserem Abflug am Abend konnten wir so noch mal den Strip erkunden. Ein Muss für mich war auch das Hard Rock Café!
Auch die Fountainshow vor dem Bellagio konnten wir wieder sehen - diesmal vom Boden aus!
Da am Wochenende eine Rodeo-Veranstaltung in der Stadt war, wimmelte ganz Las Vegas von richtigen Cowboys mit Stiefeln, Hüten und Karohemden. Das war ziemlich beeindruckend und ich wollte unbedingt ein Foto von so einem echten Cowboy, allerdings passte entweder die Kameraeinstellung oder der Cowboy nicht, sodass Amy nach einigen Fehlversuchen beschloss, einen Cowboy für mich anzusprechen. Vor "Caesar´s Palace" geht sie also auf einen zu, zeigt auf mich und sagt "She is from Austria und has never seen a real Cowboy, would you take a picture with her?" Und was sagt er? "Where is she from? Austria? Dann sprechen Sie ja Deutsch". Es hat sich also herausgestellt, dass der besagte Cowboy ein bisschen Deutsch gelernt hatte und im Endeffekt ist dann folgendes Bild zustande gekommen:
Um 10 Uhr abends ging unser Flug zurück nach NJ, wo wir alle mehr oder weniger gut schlafen konnten. Um 5am New Jersey - Zeit wurden wir am Flughafen wieder von der Limousine abgeholt und zum Campus zurückgebracht. Zwei Stunden später trieb mich der Hunger auf die Uni und somit auch zur ersten Vorlesung, vier Stunden später absolvierten wir unser mündliches Chinesisch-Exam.
Hier noch ein paar Zahlen zu Las Vegas:
Die Stadt ist die größe im Bundesstaat Nevada und Partyhochburg pur. Die Einwohnerzahl ist etwa 600.000 , die Metropolregion hat etwa 2 Millionen Bewohner. Was mir gleich nach der Ankunft aufgfallen ist, sind die Leute, die in Las Vegas arbeiten: Vom Taxifahrer bis hin zu den Croupiers in den Casinos scheint mir ein Großteil der Angestellten viel älter zu sein, als man es sich von einer Partyhochburg erwartet.
Das Wetter war angenehm, mit dünnem Pulli und Jacke war man richtig gekleidet. Ein Erlebnis war es auch, das Zimmer mit den beiden anderen Mädels zu teilen. Wenn man das so sagen kann, denn sie haben nicht alle Nächte in unserem Zimmer verbracht *g*. Überhaupt haben sie ein paar Mal nächtlichen Besuch von Marine-Jungs in unser Zimmer gebracht und für sonstige Überraschungen gesorgt, aber darüber darf man sich wohl nicht wundern.
Las Vegas ist auf jeden Fall sehenswert! Glamour, Glanz und Geld im großen Stil. Natürlich gibt es auch Seiten, die mich nachdenklich stimmen. Leute, die bereits vormittags vor den Spieltischen hocken, machen mir doch etwas Angst. Weiterer Faktor: Straßenverkäufer, die entlang dem Strip stehen und jedem männlichen Wesen - egal ob mit Freundin unterwegs - Flyer in die Hand drücken wollen. Ihre Ware preisen sie auch auf T-Shirts an: "Girls, Girls, Girls... in 20 minutes to you". Sehr erschreckend...
Dennoch hat mir Vegas und vor allem der Canyon-Ausflug super gefallen! Dieses Wochenende war zum ersten Mal meine Kamera-Speicherkarte zu klein, also gleich in die Galerie klicken und die Fotodoku von meinem Wochenende angucken! :)
Bis ganz bald, eure Kathi
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