Über mich

Von September bis Dezember 2008 werden wir an der Montclair State University studieren und dabei nicht nur den BIG APPLE erkunden... :)

Sonntag, 28. September 2008

Broadway, Botschaft & B-Day

Auch diese Woche hat sich wieder einiges bei uns getan:

Am Mittwoch hab ich mir mit meiner Familie ein weiteres Broadway-Musical angeschaut: "The Lion King" im Minskoff-Theatre. Die Vorstellung war unglaublich toll, mit beeindruckender Musik und fantasievoller Umsetzung.

Anschließend hab ich meine erste Nacht in der City verbracht - im Hotel meiner Eltern. Auch eine neue Seite der Stadt, wenn man im 6. Stock im Bett liegt und die U-Bahn unterhalb spürt. ;)

Am nächsten Tag hab ich meiner Familie beim Siedeln geholfen - von der Stadt gings nämlich aufs Land, genauer gesagt nach Montclair. Das war allerdings nur ein Zwischenstopp, da sich das Hotel dort aufgrund fehlender Heizung und anderer "kleinerer" Mängel nicht als Optimallösung herausstellte. Glücklicherweise ließ sich in "West Orange" ein sehr schönes Hochzeitshotel finden, das mit dem gemieteten Toyota RAV4 auch nur 15 Minuten von der Uni entfernt liegt.

Am Freitag stand für Steffi, mich und die beiden anderen Mädls aus Graz (Ida und Eva) ein ganz anderer Termin an: Wir waren in die Österreichische Botschaft in NYC eingeladen.
Anlass war der Austrian-American-Day, den es jetzt schon seit 1997 gibt. Neben einem Vortrag von Staatssekretär Dr. Winkler gab es auch ein Buffett und jede Menge Socialising. Eingeladen und "chauffiert" wurden wir von zwei Vertreterinnen der Organisation "Oversees-Neighbours", die den Studentenaustausch zwischen der Montclair State University und der KF-Uni in Graz organisiert. Warum wir beide auch zu diesem Event eingeladen waren, wissen wir bis jetzt noch nicht, da wir mit dieser Organisation noch nie zu tun hatten. Trotzdem war es ein tolles Erlebnis, das uns wieder ganz andere Seiten von Amerika gezeigt hat, wie etwa die Botschaft an der Upper East Side, eine der teuersten Gegenden New Yorks. Es war schon angenehm, wieder einmal so viele Österreicher in einem Raum zu sehen, obwohl man nie wusste, wer Deutsch spricht und wer nicht. Auch deutssprachige Schilder und ein ganz besonderes Bild mitten im Big Apple haben uns zum Schmunzeln gebracht:





















Am Samstag hab ich meinen Eltern und Birgit einen Privatrundgang über den Campus gegeben. Gestartet haben wir natürlich im Diner, danach gabs ein Footballspiel der MSU-Mannschaft "Red Hawks" (Bild oben: Ida, ich und Papa) und die Besichtigung des Uniareals und unseres Apartments (rechtes Bild: Die Lagler-Mädls vor der University Hall).

Am Abend wurden die Geburtstage von Ida und Arne (Norwegen) nachgefeiert. Happy Birthday nochmal! :)



Montag, 22. September 2008

Wir haben Besuch!

Hallo ihr Lieben!

Zu Beginn möcht ich gleich darauf hinweisen, dass wir in letzter Zeit fleißig fotografiert haben. Deshalb gibts in unserer Galerie einige neue Alben zu sehen... ;)
Was haben wir außer Fotoapparat-Bereithalten sonst getan?

Am Dienstag sind wir interviewt worden. Damit helfen wir nämlich zwei 1.Semester-Studentinnen, die für ihr Fach "Culture & Clothing" internationale Studenten befragen müssen. Befragt wurden wir zu allen Facetten unseres Lebens, also Familie, Studium etc. und auch über österreichische Kultur und Traditionen. Die beiden Mädls sind sehr nett und interessiert und das Interview war recht gemütlich. Voraussichtlich werden wir uns mit den beiden wohl noch 2-3 mal treffen, um weitere Fragen zu beantworten.

Am Mittwoch haben wir uns einen gemütlichen Abend in diversen New Yorker Clubs gemacht. Da der letzte Zug um halb eins nachts zurück geht, steht bei jedem Fortgehen die Entscheidung an: Letzter Zug oder erster am nächsten Morgen (ca 7 Uhr?). An diesem Abend haben wir uns für den letzten Zug entschieden. Da Sebastian (Australien) in leich angeheitertem Zustand den ganzen Zug entertaint hat, war die Heimfahrt sehr amüsant. Steffi hat es sich derweilen gut mit Bill (New Jersey) unterhalten:Da wir vergangene Woche ja alle Züge und Busse nach New York gratis nutzen konnten, hielt uns natürlich auch am Donnerstag nichts von einem NYC-Trip ab. Diesmal stand Chinatown, Little Italy und Soho auf dem Programm. In Little Italy fand gerade das "San Gennaro" Fest statt, weshalb eine ganze Straße abgesperrt war und zu einer Art Kirtag mit Imbiss- und Verkaufsständen umfunktioniert wurde. In Soho haben wir uns einige Shops angesehen, die jedoch preislich "etwas" über dem von uns gesetzten Budget liegen... *g*

Wie schon die Überschrift dieses Eintrags verrät, haben wir diese Woche Besuch bekommen: Steffis Bruder Lukas beehrt uns eine Woche mit seiner Anwesenheit und meine Eltern und meine Schwester Birgit sind für zweieinhalb Wochen hier! :) Steffi hat deshalb den Freitag bereits in der City mit Lukas verbracht, ich war am Freitag Vormittag in Montclair unterwegs, um das Hotel, in dem meine Eltern und meine Schwester nach einer Woche NY bleiben werden, zu buchen. Wie sich herausgestellte: gar nicht so einfach ohne Auto. Dank freundlicher Montclair-Einwohner, die über ein Auto und einen Führerschein verfügen und bereit sind, Österreicher ans gewünschte Ziel zu bringen, bin ich dann doch beim Hotel angekommen und hab wie gewünscht gebucht. Der Rückweg mit dem Bus brachte wieder ein paar Hindernisse mit sich, dennoch bin ich gut wieder zur Uni gekommen. Danach gings gleich weiter - mit Ida nach NYC.

Steffi ließ sich nicht vom Fortgehen im Big Apple abhalten. Ich hab dann doch meine Kräfte für das Wochenende gespart, das ein dichtgedrängtes Programm mit sich brachte:
Am Samstag hab ich eine zweieinhalbstündige Reise mit ingesamt fünf verschiedenen Verkehrsmitteln unternommen, um meine Family am JFK-Flughafen abzuholen. Wichtiger Inhalt des pinken Koffers meiner Schwester: 10 österreichische Brotlaibe, die von Steffi, Ida und mir schon ersehnt wurden. Ich glaube, noch nie hat Butterbrot so gut geschmeckt :P

Am Sonntag war die erste Seightseeing-Tour für meine Familie und mich angesagt: nach einem Stärkungs-Starbucks-Kaffee gings zu allererst aufs Empire State Building. Besser gesagt: auf dem 80. Stock! Bei perfektem Wetter hatten wir so einen unbeschreiblichen Blick über die Stadt:



Zwei Schwestern wieder vereint:


Und noch ein Besucher:



Weiter ging es mit einem Spaziergang am Times Square und einem gemütlichen Nachmittag im Central Park.

Auch Steffi und Lukas haben den Tag bestens genützt: Zuerst mit einem Besuch bei Mrs. Liberty und danach ebenfalls mit dem atemberaubenden Ausblick vom Empire State Building.
















Heute stand für uns wieder Uni auf dem Programm, während unser Besuch die Stadt entdeckt... aber in den nächsten Tagen werden wir auch wieder mit von der Partie sein... ;)

Ein anderer, erstaunlicher Anblick, den wir euch nicht vorenthalten möchte: Unsere Tomatensuppe, die wir uns letzte Woche "gekocht" haben:


Diese Masse kommt direkt aus der Dose - einfach Wasser beimengen - fertig. Hat besser geschmeckt, als der optische Eindruck erahnen ließ... :D
Bis zum nächsten Update! Liebe Grüße von der Montclair State University, Kathi und Steffi

Montag, 15. September 2008

Eine Premiere nach der anderen...

Hallo!!
Heute gibt es wieder ein Update von unserer Seite.

Letzte Woche gab es zum ersten Mal den "Cookies und Culture Club", der jetzt jeden Montag stattfindet. Veranstaltet wird dieses Treffen vom Global Education Center der Uni für die internationalen und amerikanischen Studenten, um gemeinsam über verschiedene Themen zu reden und sich über unsere Kulturen auszutauschen. Beim ersten Treffen gabs das Schokoladen-Spiel, damit wir uns besser kennenlernen. Jeder nimmt aus einer Schüssel zwischen einem und vier Stück Schoko und erzählt dann gemäß der Schokoladenanzahl Interessantes über sich selbst. Wer mich kennt, wundert sich nicht, wenn ich jetzt sage, dass ich mit drei Schokostücken am meisten erzählen musste ;)

Das heutige "Cookies and Culture" Treffen stand im Zeichen von "Trivial Persuit" mit Fragen über die 15 auf unserem Stockwerk vertretenen Nationen. Glücklicherweise konnten wir die Österreichfragen beantworten ("Welche ist die zweitgrößte Stadt Österreichs" und "Welcher bedeutender Komponist stammte aus Salzburg?").
Sehr verlockend ist natürlich das food for free, das angeboten wird: Neben den Cookies, die es immer gibt, gab es bis jetzt Pizza und Sandwiches.

Am Dienstag hatten wir unsere erste "Women´s World" Vorlesung. Dieses Fach klingt bis jetzt sehr interessant. Es geht dabei um die Geschichte und die Entwicklung von Feminismus, die Rolle der Frau in der Gesellschaft und ähnliche Themen. Sogar zwei Jungs nehmen an dieser Vorlesung teil ;)

Auch der Donnerstag brachte eine Premiere mit sich: unsere erste Broadway-Show. Im Hilton Theater haben wir "Young Frankenstein" gesehen und waren total beeindruckt. Das Bühnenbild und die Darbietung waren einfach super und wir haben sogar entgegen aller Befürchtungen den Großteil des Musicals verstanden. Einen Besuch am Braodway können wir nur empfehlen und wir haben vor, uns auch noch weitere Musicals anzusehen.
Der Freitag wurde zum Shoppingtag erklärt, was sich besonders Steffi zu Herzen genommen hat. Insegsamt sind 5 Paare Schuhe in unserer Einkaufssackerl gewandert, 4 Paar davon gehen auf Steffis Konto =). Am Abend waren wir zu einer Party eingeladen, die uns allerdings etwas seltsam vorkam (nicht nur wegen der fehlenden Musik).
Nachdem wir wegen der Burger und Cookies schon ein schlechtes Gewissen haben, war am Samstag unser "Tag des Sports". Okay, eigentlich eher passiv als aktiv, aber egal. Wir haben dem ersten Footballspiel unseres Lebens beigewohnt: Die Mannschaft unserer Uni (Red Hawks) hat das Team einer anderen Uni besiegt! Dank unserer Ida, die auf der KF-Uni in Graz studiert und bei den Giants Graz arbeitet, wissen wir jetzt auch, worum es bei dem Sport eigentlich geht. Zu sehen gab es für jeden Geschmack etwas: Zahlreiche Männer in knackigen Footballerhosen, sowie Cheerleader, die vor unserer Nase versucht haben, das Publikum zu animieren. Auch die Musikkapelle, die mit Hits wie "Wild Thing" aufgemischt hat, darf nicht vergessen werden.

Diesem Sportevent sollte gleich das nächste folgen: Das Soccerspiel NY Red Bulls gegen Real Salt Lake im Giants Stadium. Leider hat die Uni vergessen, uns mitzuteilen, dass der Shuttlebus ausfällt, weshalb wir umsonst an der Bushaltestelle gewartet haben. Doch Ersatzprogramm war schnell gefunden: Wir wollten das Recreationcenter ausprobieren und starteten deshalb ein Racquetballspiel. Für uns beide das erste, für mich auch das letzte, da ich mich wieder am Knie verletzt habe.
Am Sonntag haben wir nicht nur am Pool entspannt, sondern auch eine Sache unserer Liste von "Dingen, die man in Amerika unbedingt machen muss" erledigt: Chinesisches Essen aus Papppechern genießen und dabei amerikanische Sitcoms schauen.
Diese Woche ist College Week, das bedeutet, dass wir die Züge und Busse in New Jersey gratis nutzen können! Das sollte ordentlich genutzt werden, deshalb war ich heute mit Ida zum Shoppen in New York. ;)

Weitere Fotos von unserer Woche könnt ihr in unserer Bildergalerie sehen. Die nächsten News folgen bald.... bis dahin, liebste Grüße von Kathi und Steffi




Sonntag, 7. September 2008

Hard Rock Café, New York City & amerikanische Jugendliche

Hello!

Update aus New Jersey: Am Mittwoch hatte einer der internationalen Studenten Geburtstag, weshalb eine kleine Party in unserem Apartment stattfand. Am Donnerstag wollten wir eigentlich in die nahgelgene Willabrook-Mall fahren. Da die Klimaanlagen in den Apartments (ebenso wie in allen Gebäuden, in denen wir bis jetzt waren) so stark wie nur möglich kühlen, ist es schwer abzuschätzen, wie warm bzw. kalt es draußen tatsächlich ist. Wir machen uns also fertig für einen kleinen Shoppingtrip und begeben uns auf den Weg zum Bus, wobei wir von ca. 30 Grad Außentemperatur überrascht werden. Während wir bei der Bushaltestelle auf den Bus warten und vor uns hin schwitzen, ändern wir kurzerhand unsere Pläne. Zurück ins Apartment, rein in den Bikini und ab an den Pool... So lässt sich das Campusleben gut aushalten.


Nach diesem Entspannungstag gabs dann am Freitag volles Seightseeing-Programm in NYC. Gestartet haben wir beim Hard Rock Café am Times Square, das wir anschließend nicht nur mit vollen Mägen, sondern auch mit vollen Sackerln (Ausbeute: jeweils zwei T-Shirts) verlassen haben.

Den Nachmittag und Abend haben wir für drei Touren mit einem zweistöckigen Bus genützt: Manhattan, Brooklyn und eine Nachttour. So haben wir bei strahlendem Sonnenschein mal "von oben" einen Überblick über Soho, Little Italy, Chinatown und die vielen anderen Stadtteile bekommen und waren wieder völlig begeistert! Jedes Viertel hat seinen besonderen Charme: Am Times Square herrscht geschäftiges Treiben, an der Fith Avenue sieht man einen Designershop nach dem anderen, Chinatown bietet Mc Donald´s auf Chinesisch und viele Shops, in denen man billig einkaufen kann (besonders rund um die Canal Street), in Little Italy schwebt einem der Geruch von leckerem Essen entgegen und Brooklyn ist nicht nur eine schöne Wohngegend, sondern bietet auch einen unglaublich tollen Blick auf die Manhattan-Skyline.

Besonders die Abendtour hat
uns wahnsinnig begeistert, da
die Stadt am Abend eine ganz andere Atmosphäre ausstrahlt als tagsüber. Weitere Bilder unserer Bustour gibts wieder in unserer Bildergalarie.

Da unsere Tickets für den Bus zwei Tage lang gültig waren, wollten wir auch am Samstag wieder in die City fahren, um die Uptown-Tour zu machen. Leider hat sich aber am Freitag Abend das Wetter schlagartig geändert und wir haben Hurricane-Ausläufer in Form von sintflutartigem Regen und Windstößen zu spüren bekommen. Erstzprogramm: Shoppingmall. Nun hat auch Steffi ein US-Handy und wir wissen mehr über einige Shops, die es bei uns nicht gibt (zB Abercrombie & Fitch). Überhaupt sind wir im Paradies für alle Shoppaholics, was wir auf jeden Fall noch schön nützen werden! ;)
Da das Wetter wirklich Marke "Weltuntergang" war, ließen wir den Abend gemeinsam mit den anderen internationalen Studenten gemütlich ausklingen. Highlight: zweiter Feueralarm dieser Woche, diesmal allerdings ohne Hektik, da wir wussten, woher er kam: Von einem unserer Stockwerkskollegen, der für uns alle gekocht hatte und dabei etwas zu viel Rauch verursacht hat.
Insgesamt muss man sagen, dass die Leute hier supernett sind. Die internationalen Studenten sowieso, aber auch die Amerikaner, mit denen wir zu tun haben. Natürlich gibts immer wieder lustige Erlebnisse, öfters mit amerikanischen Mädchen, die in einer etwas anderen (vielleicht "pinkeren") Realität aufwachsen als wir. Das Alkoholverbot unter 21 wird hier sehr strikt eingehalten (im Supermarkt wird nach 22 Uhr kein Alkohol mehr verkauft und wenn der Verkäufer selbst noch minderjährig ist, dann muss er einen anderen Verkäufer herholen, der Geld für den Alkohol kassieren darf). Unser Wohnheim ist das einzige, in dem beschränkt Alkohol konsumiert werden darf, weil hier alle über 21 sind, in allen anderen Wohnheimen ist es generell verboten. Das ist vielleicht ein Grund dafür, dass die Jugendlichen hier - vor allem die Mädchen - etwas kindlicher sind, da sie ihre Jugend erst mit 21 wirklich beginnen lassen.
Von unserer Mitbewohnerin Shasta haben wir erfahren, dass sich die Geografiekenntnisse der meisten Amerikaner stark in Grenzen halten und dass sehr viele nicht einmal einen Pass besitzen. Kein Wunder also, dass das Wort "Austria" bei manchen einen verwunderten, vielleicht auch hilflosen, Gesichtsausdruck auslöst. Wir haben aber schon viel für Österreichs Ruf getan: Wir haben eine DIN A4-große Österreich-Flagge (selbt fabriziert) auf dem Willkommens-Schild in der Eingangshalle aufgehängt (dort hängen die Flaggen aller Nationen, aus denen die Heimbewohner kommen. Österreich wurde leider vergessen, ist jetzt aber doppelt so groß vertreten wie die anderen Nationen). Weiters weiß mittlerweile jede(r) unserer Stockwerkskollegen(-innen): "No kangaroos in Austria"!
So far, viele liebe Grüße von Kathi & Steffi

Mittwoch, 3. September 2008

Campus life

Da am Montag Labour Day war, nutzten wir diesen freien Tag, um unsere nähere Umgebung etwas zu erkunden. Upper Montclair ist eine typisch amerikanische Vorstadt, mit liebevollen Häusern, unzähligen Restaurants und -natürlich- einem Starbucks.
Am Abend waren wir bei einer Party im Nachbar-Studentenwohnheim, wo wir uns wie die Hauptdarsteller eines amerikanischen High-School-Films gefühlt haben. Gastgeber waren einige Cheerleader-Mädchen, die es auf zwei unserer internationalen Boys abgesehen hatten. Von den Spielen, über die Kleidung bis hin zu den Gespräche war einfach alles zu typisch!

Gestern gabs dann bei ca. 30 Grad das Uni-Opening called "Red Hawk Day". Der Campus wimmelte von Leuten, und das ganze war -again- exakt so wie in amerikanischen Filmen (by the way: Gestern hat die neue Staffel von Beverly Hils 90210 begonnen - großer Fernsehabend mit den internationalen Studenten, *g*). Die einzelnen Vereine versuchten, Anhänger zu finden und verteilten Flyer. Im Mittelpunkt des Geschehens stand das neue Recreation-Center (das Fitnesscenter, das übrigends Laufbänder mit Blick auf die Skyline von Manhattan bietet). Auf dem Parkplatz wurden wie auf der Grazer Messe Sachen verteilt, mit denen wir uns gleich eingedeckt haben: Deos, Footballs, ... Außerdem haben wir Tickets für drei Ausflüge gekauft: ein Broadway Musical ("Young Frankenstein"); einen Ausflug nach Philadelphia und ein Spiel der Red Bulls.

Unsere ersten Kurse hatten wir heute. Begonnen hat der Tag mit Psychologie, was uns recht gut gefallen hat. Und das nicht nur, weil der Professor seit 36 Jahren die erste Stunde früher beendet und diese Tradition auch heute weitergeführt hat, sondern auch, weil er die Stunde sehr unterhaltsam und interessant gestaltet. Für Kathi gings dann mit Marketing weiter, was sich auch als sehr interessante und vor allem lustige Vorlesung herausgestellt hat. Danach hatten wir beide unsere erste Chinesisch-Vorlesung. Hm.... scheint eine schwierige Sprache zu sein. ;) Das wussten wir natürlich vorher schon. Mal sehen, wie es weiter gehen wird, über die Aussprache von "zh", "ch" und "sh" sind wir noch nicht hinausgekommen. Im Moment sitzt Steffi in der Finanzierungs-Vorlesung, ihr Resümee folgt also noch. Eine Vorlesung ist dann noch ausständig, die haben wir immer dienstags: "Women´s world".

Die Vorlesungen dauern meist eine Stunde, was für uns ungewöhnlich kurz, aber angenehm, ist. In der University Hall haben wir fast alle unsere Vorlesungen.
Ein anderes Thema sind Schulbücher. Bis jetzt haben wir ca 250 Dollar ausgegeben, dabei fehlen uns aber noch ein paar. Allein für Psychologie brauchen wir 5 Bücher (glücklicherweise scheinen die interessant zu sein). Die Uni hat einen eigenen Bookstore, wo man auch gebrauchte Bücher zu einem günstigeren Preis kaufen kann. Auch wir haben vor, unsere Bücher am Ende des Semesters an den Bookstore zurück zu verkaufen, allerdings werden wir wohl nur um die 20 Dollar pro Buch bekommen.

Das Verhalten im Klassenzimmer ist auch ein wenig anders als in Österreich. Die meisten Professoren werden mit dem Vornamen angesprochen, oft gibt es ein freundschaftliches Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern. Überhaupt ist die Atmosphäre ein wenig lockerer. Die Kleider der Mädls sind kürzer (an den Unterschied zwischen 30 Grad Außentemperatur und 20 klimaanlagengekühlte Grad im Klassenzimmer gewöhnt man sich wohl) und die Zugehörigkeit zur Universität wird deutlich ausgedrückt (durch T-Shirts, "MSU"-Aufkleber an Autos...). Die Studenten sind stolz, auf diese Uni zu gehen und diese "Campus-Clique" ermöglicht es einem, sehr schnell Freunde (oder zumindest Bekannte) zu finden.

Der Sprache sind wir schon so verfallen, dass wir selbst oft Englisch miteinander reden und uns gewisse Wörter auf Deutsch schwer einfallen. Das Wetter scheint auch so schön zu bleiben, außerdem haben wir von unseren Zimmern aus Blick auf die schönsten Sonnenuntergänge.

Uns geht es hier also sehr gut! :)







Entspannen im Central Park

Hallo!

Endlich Zeit, um euch auf den neuesten Stand zu bringen. Ist gar nicht so einfach, denn heute ist zum Freizeitstress auch noch der Unistress dazugekommen... aber dazu später.
Unser erster Tagestripp nach NYC war eigentlich für Samstag geplant, aber aufgrund einer etwas länger andauernden Party am Freitag wurde dieser Plan auf Sonntag verschoben. Den Samstag haben wir dann gemütlich am Pool bzw. im Diner verbracht, sodass wir am Sonntag frisch und munter gemeinsam mit anderen internationalen Studenten den Bus in die City nehmen konnten. Die Busfahrt kostet übrigens ca 13 Dollar (2 ways) und dauert etwa 20 Minuten, der Zug kostet rund 10 Dollar.
Obwohl wir wieder in der Nähe vom Times Square angekommen sind, hat uns die Stadt wieder völlig beeindruckt. Egal, ob bei Tageslicht oder in der Nacht, NY ist einfach genial.

Wir wollten eigentlich eine Bustour durch Downtown Manhattan machen, aber aufgrund des schönen Wetters haben wir einfach einen Spaziergang unternommen. Mit Café und Muffin bewaffnet sind wir vom Times Square ausgehend den Broadway entlang in Richtung Central Park spaziert. Die zahlreichen Fotos, die dabei entstanden sind, könnt ihr wieder in unserer Galerie bewundern. Die Kulisse war einfach so beeindruckend, dass man gar nicht anders kann, als ein Bild nach dem anderen zu machen.

Auch um den M&M-Store sind wir nicht vorbeigekommen.
Prädikat:
sehr empfehlenswert ;)

Nach unserem Spaziergang haben wir einfach bei geschätzten 27 Grad und Sonnenschein im Central Park entspannt. Da wir eine bunte Mischung aus Studenten verschiedener Nationalitäten waren, haben wie versucht, die NY-Reiseführer der jeweils anderen zu lesen. Fazit: Dutsch und Norsk klingen super! :)


Auf dem Rückweg zum Busbahnhof haben wir uns mit Sushi gestärkt, denn danach mussten wir uns bezüglich Shoppingmöglichkeiten umsehen. Natürlich sind wir sofort fündig geworden. "Forever 21" wird uns in nächster Zeit noch öfter sehen!

Auch diesmal hat uns der Big Apple absolut begeistert und die nächsten Ausflüge sind bereits in Planung! Mehr Neuigkeiten gibts im nächsten Beitrag!